Ausgangslage
Die Dünnwald-Praxis war Pageartists allererster Kunde — noch zur Gründungszeit 2019. Senior-Arzt war Dr. Uwe Kleinecke, der die Praxis Anfang der 2010er übernommen hatte und seitdem das Team führte. Die Online-Präsenz war eine typische Joomla-Site aus der Ära: beige Töne, statische Seiten, Reisemedizin-Banner als Hingucker, alles desktop-only. Patient:innen, die unterwegs eine Sprechzeit checken wollten, mussten zoomen.
Erste Stufe: weg von Joomla
Der erste gemeinsame Schritt war eine schlanke WordPress-Migration mit einem Praxis-Theme, das die wichtigsten Patient:innen-Aufgaben in den Mittelpunkt stellte: Sprechzeiten klar finden, Anfahrt sehen, Kontakt aufnehmen. Mobil-First, weil über die Hälfte aller Praxis-Suchen vom Smartphone kommen. Schon 2019 mit einer ersten Rezept-Vorbestellungs-Funktion — lange bevor Doctolib und E-Rezept Standard wurden.
Praxisübergabe begleitet
Wenige Jahre später ging Dr. Kleinecke neue Wege — eigene Praxen in Fehrbellin und Neuruppin, Hausarzt-Versorgung in Brandenburg, beide bis heute Pageartist-Kunden. Die Dünnwald-Praxis übergab er an Dr. Bastian Kirsch und das aktuelle Team. Pageartist hat diesen Übergang web-seitig begleitet: neues Logo-Branding, neue Team-Vorstellung, neue Praxis-Identität als „Dünnwald-Praxis Kirsch, Bardenheuer“ — mit dem Anspruch, dass Patient:innen den Wechsel als Kontinuität erleben, nicht als Bruch.
Heute
Die Seite ist klar strukturiert und konsequent auf Patient:innen-Selbstservice ausgerichtet. Drei zentrale Funktionen sind direkt auf der Startseite erreichbar: Online-Terminvereinbarung über Doctolib, digitale Rezept-Vorbestellung und klar sichtbare Öffnungszeiten plus Notfall-/Vertretungs-Info. Mobile-First, schnelle Ladezeiten, barrierearm.
Was wir gelernt haben
Eine Hausarztpraxis ist ein langfristiges Web-Verhältnis — vom Joomla-Refresh über die Praxisübergabe bis zur heutigen Doctolib-Integration. Was bleibt: die ehrliche Frage, welche Patient:innen-Aufgabe die Website lösen muss. Praxen, die das ernst nehmen, entlasten ihr eigenes Telefon — und schaffen das spirituell wichtigste Asset für eine Praxis: Patient:innen, die das Gefühl haben, gut betreut zu sein, bevor sie überhaupt anrufen.